WOLF, Susanne Felicitas

DER DIENER DREIER HERREN

Eine Hanswurstiade sehr frei nach Goldoni

Kasperl Larifari, der von Geldnöten geplagte Tausendsassa, wird aus pekuniären Gründen Diener eines jungen Herren, der aus weiter Ferne kommend, im Gasthof „Zum dürren Ochsen“ Quartier genommen hat. Der junge Herr, der sich Friedrich von Reinfall nennt, ist eigentlich dessen Schwester Beatrix, die vor ihrem hartnäckigen Verehrer Florian von Weissnix Reißaus genommen hat. Unglücklicherweise ist der besagte Verehrer ebenfalls im Gasthaus abgestiegen. Weissnix sucht einen Diener. Kasperl, in der Hoffnung auf Geldzuwachs, springt ein und stressreiche Zeiten brechen für ihn an. Und dann gibt es im Ort auch noch die reizende Seraphine, die mit dem gutsituierten Ludwig von Hirnreich verlobt ist. Seraphine fällt aus allen Wolken, weil nun plötzlich ihr totgeglaubter Verlobter Friedrich (die verkleidete Beatrix) alte Rechte geltend macht. Seraphines strenger Vater wird angesichts der verworrenen Verhältnisse überaus nervös. Und Fast-Ehemann Hirnreich grollt, bricht mit Vater und Tochter und zieht ebenfalls in den „Dürren Ochsen“, dort engagiert er einen Diener. Der Diener ist natürlich kein anderer als Kasperl, der von seinen drei Herren und deren amourösen Interessen fast zerrissen wird.

2 D    4 H

Sprechtheater - Komödie

Dekorationen: 1