WANKO, Martin G.

DIE VERTRIEBENEN

Hebert und Agnes hielten sich eigentlich für tolerante, aufgeschlossene Menschen mit sozialem Bewusstsein. Bis über ihrer Wohnung Flüchtlings-Familien einquartiert werden. Anfangs geht alles gut, doch dann spitzt sich die Lage durch eine mehrköpfige Familie, die nun einmal Lärm macht, dramatisch zu. Die beiden fühlen sich alleingelassen, politisch abgestempelt, vertrieben. Und sie entschließen sich zu einem Schritt, der sie selber überrascht. Martin Wanko legt seinen Finger auf die heiklen Stellen der Toleranz und scheut keine Polarisierung.

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Sprechtheater - Schauspiel