CHATELAIN, Yves

EIN ABEND ZU ZWEIT

EIN ABEND ZU ZWEIT

 

Komödie von Yves Chatelain

Ein Stück über Seitensprünge, die eigentlich nie stattfinden und trotzdem heillose Verwirrungen auslösen...

 

INHALT:

 

Fressinet verdächtigt seine Frau Solange, ihn mit seinem Freund Robert, einem berüchtigten Schürzenjäger zu betrügen. Im Glauben, ihr Mann sei abgereist, begibt sich Solange tatsächlich zu Robert.

Die ersten Annäherungsversuche Roberts zeigen ihre Wirkung, da platzt Laland herein, ein Studienkollege von Fressinet und Robert aus vergangenen Tagen.

In ihrer Not geben sich Robert und Solange als Ehepaar aus, bis Laland der Komödie ein Ende bereitet. Er eröffnet Solange, dass er ihren Ehemann am Bahnhof getroffen habe. Er sei gar nicht weggefahren, wahrscheinlich sei er längst zu Hause und erwarte sie.

Der Grund für dieses abgekartete Spiel ist die späte Revanche der beiden Freunde an ihrem Kollegen Robert, der ihnen früher immer alle Mädchen vor der Nase weggeschnappt hatte.

Solange verlässt fluchtartig das Liebesnest, der lange geplante Seitensprung fällt ins Wasser.

Robert schmeißt den Störenfried Laland aus seiner Wohnung und ruft seine Ersatzfreundin Monique an, um den Abend zu einem würdigen Ende zu bringen.

Monique, ein kleine Schauspielerin mit eher geringem Intelligenzquotienten erscheint, muss allerdings gleich wieder in der Küche verschwinden, weil Solange, wütend über die verlogene Komödie ihres Ehemannes, zu Robert zurückkehrt.

Sie versucht, ihn unter Aufbietung all ihrer Reize zu verführen, um Fressinet wirklich Grund zur Eifersucht zu geben.

Als Laland auch den zweiten Anlauf durch seine Rückkehr vereitelt und die Nacht ”zur Sicherheit” gleich hier verbringt, muss sich Robert inzwischen mit Monique in der Küche verstecken.

In diese Idylle platzt am nächsten Morgen der eifersüchtige Fressinet. Er ist der Meinung, hier eine Orgie gesprengt zu haben und lässt sich nur mit Mühe davon überzeugen, dass hier eigentlich, trotz mehrmaliger Anläufe, gar nichts passiert ist...

 

2D/3H/1Dek

2 D    3 H

Sprechtheater - Komödie

Übersetzer: Kropatschek, Gustav

Bearbeiter: Kallina, Friedrich

Dekorationen: 1