MORTON, Frederic

Wurde 1924 als Fritz Mandelbaum in Wien geboren. Der heutige Bestseller-Autor und bekannte Essayist großer US- Magazine (New York Times, Esquire) verbrachte seine Jugend in der Thelemanngasse im 17. Wiener Bezirk, Hernals, wo die jüdische Familie mehrere Häuser besaß. Sein Vater war Eisenwarenfabrikant, gegründet wurde das Unternehmen vom Großvater Bernhard Mandelbaum, der für Kaiser Franz Josef I. Medaillen schmiedete. Mit dem Einmarsch der Nazis und dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 floh die Familie nach England, wo der damals 15-jährige Fritz Bäckerlehrling wurde. Nach der Emigration in die USA 1940 änderte der Vater den Familienamen auf Morton.

Frederic arbeitete zunächst als Bäcker, schloss das folgende Studium der Nahrungsmittelchemie mit dem Bachelor of Science ab und begann zu schreiben. 1951 kehrte er als amerikanischer Korrespondent zeitweise nach Wien zurück. In seinem Roman "Die Ewigkeitsgasse" gibt er auch die Geschichte von Hernals in dieser Zeit wieder.

Werke: u.a. "Die Rothschilds", "Die Ewigkeitsgasse", "Das Zauberschiff", "Durch die Welt nach Hause. Mein Leben zwischen Wien und New York". Alle Bücher erschienen bei Deuticke Verlag, Wien.

Stücke im Thomas Sessler Verlag