BRABAND, Folke

DIE MARIA UND DER MOHAMED

Maria war ihr Leben lang eine selbstbestimmte Frau. Die betagte Witwe lebt seit vielen Jahren allein, umgeben von ihrem geliebten Garten. Obwohl der Körper zunehmend schwächer wird, wehrt sie sich wortgewandt gegen Bevormundung und verweigert jegliche Hilfe, zu der ihre Tochter Hanna sie überreden will. Nancy, eine professionelle Pflegerin, die bisher auch mit dem schwierigsten Fällen klargekommen ist, verlässt nach kurzer Zeit verzweifelt das Haus.

Auch Mohamed, einem Schützling Hannas aus der Flüchtlingsbetreuung, begegnet Maria zunächst mit Ablehnung und kritischen Worten zur Einwanderungspolitik. Doch unter der rauen Schale wird nach und nach eine lebenskluge und mitfühlende Frau sichtbar. Während Maria und Mohamed - zwei Menschen wie sie unterschiedlicher kaum sein können – sich näherkommen und zu Seelenverwandten werden, regt sich bei Hanna zunehmend Zweifel am Wahrheitsgehalt der Vorgeschichte des jungen Syrers…

Ein Stück, mitten ins Herz! Flucht, Trauma, Menschenwürde! Berührend und komisch zugleich! Wie geht das? Die Maria und der Mohamed zeigen es!

3 D    1 H

Sprechtheater - Komödie