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VALERIE SPERRT ZU von Pauline Käfer

Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald. Wer kennt sie nicht: Marianne, der Zauberkönig mit seiner Puppenklinik, Oskar, der Fleischermeister, der Herr Rittmeister, Alfred und- Valerie, die berühmte Trafikantin. Valerie kehrt als alte Frau in die stille Gasse im achten Bezirk zurück. Und plötzlich stehen sie alle wieder da und sind in ihrer Erinnerung lebendig wie eh und je. Was ist nach dem Tod des kleinen Leopold passiert? Was ist aus Marianne geworden? Der innere Monolog geht über die Horváthsche Theaterhandlung hinaus und wird zum eigenen Stück. Valerie blickt hinter die bekannten Szenen und rechnet ab. Mit der damaligen Zeit und ihren eigenen Unzulänglichkeiten. Hätte man sich einmischen sollen? Der Text verpflichtet sich Horváths Dramaturgie und steht außerhalb der Zeit. Ein Juwel für jede Schauspielerin, die einst die Trafikantin gespielt hat, oder die Sehnsucht hatte, sie zu spielen.