Leonce und Lena zu viert

sehr frei nach Georg Büchner

Franz Pühringer / Georg Büchner

Eine auf vier Personen konzentrierte, heiter-phantastische Fassung von Büchners Lustspiel, die ausdrücklich als „Spiel mit dem Spiel“ angelegt ist.
Prinz Leonce langweilt sich in seinem sorglosen Leben im Reiche Popo. Als sein Vater König Peter beschließt, ihn mit Prinzessin Lena vom Reiche Pipi zu verheiraten und ihm anschließend die Regierung zu übergeben, flieht Leonce kurzerhand mit Valerio nach Italien. Auch Lena will sich der arrangierten Ehe entziehen und verlässt ihr Zuhause.

Auf der Flucht begegnen sich Leonce und Lena, ohne ihre wahre Identität zu kennen, und verlieben sich ineinander. Schließlich kehren sie gemeinsam an den Hof zurück. Verkleidet und maskiert werden sie dort von König Peter ausgerechnet als Ersatz für das verschwundene Brautpaar getraut. Erst danach nehmen sie ihre Masken ab und erkennen, dass sie genau jene Verbindung eingegangen sind, vor der beide geflohen waren. König Peter übergibt Leonce die Regierung – und Valerio darf sich auf sein Ministeramt freuen.
1D 3H
Schauspiel
UA: 1945, Linz