Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

Hans Reimann / Max Brod / Jaroslav Hašek

Nach dem Attentat von Sarajevo gerät der Prager Hundehändler Schwejk wegen seiner scheinbar naiven Äußerungen über Kaiser, Krieg und Vaterland ins Visier der Polizei. Er wird verhaftet, verhört und schließlich wieder freigelassen – nur um wenig später als Reservist in den Ersten Weltkrieg eingezogen zu werden.

Als Bursche des Oberleutnants Lukasch stolpert Schwejk von einer Katastrophe in die nächste. Mit unerschütterlicher Dienstbeflissenheit, endlosen Anekdoten und wörtlich genommenen Befehlen bringt er seine Vorgesetzten regelmäßig zur Verzweiflung. An der Front gerät er schließlich in russische Uniform, wird von den eigenen Leuten für einen russischen Gefangenen gehalten und zum Tode verurteilt. Im letzten Augenblick erkennt Lukasch den vermeintlichen Feind als Schwejk. Und wieder einmal hat Schwejk das Chaos, das er angerichtet hat, auf wundersame Weise überlebt.

Max Brod und Hans Reimann verdichten Jaroslav Hašeks berühmten Schelmenroman zu einer Folge von 14 turbulenten Bildern und konzentrieren die weitläufigen Abenteuer auf Schwejks Zusammenstöße mit Polizei, Militär und Obrigkeit.
3D 12H
Statisten
Komödie, Schauspiel
UA: 23.01.1928, Piscator-Bühne, Theater am Nollendorfplatz, Berlin; Regie: Erwin Piscator
ÖEA: 1930, Raimundtheater, Wien; Regie: Rudolf Beer