Penny Lane

Gabriel Barylli

Eine Frau sitzt am Computer und „unterhält" sich per Head-Set und Mikrophon mit ihrer Freundin. Die beiden stehen in der Mitte ihres Lebens und kennen einander schon seit den Zeiten, als auch ihre Generation die Beatles gehört hat. Heute befinden sie sich in konträren Lebenssituationen. Die Frau - Susanne - erzählt von vergangenen Beziehungen, deren Anfang, deren Höhepunkte, deren Ende.

Gabriel Barylli erzählt abseits aller „männlich–weiblich–Problematik“ aus der Sicht einer Frau und lässt die Geschichte eine überraschende Wende nehmen. Eine Stimme aus dem Netz klinkt sich ein. Eine Stimme, die sagt, alles „gehört“ zu haben, die versichert, mit Susanne „synchron“ zu empfinden. Eine Stimme, die es vielleicht wert ist, gehört zu werden? Ob Susanne den Sprung in das „Netz der Realität“ doch noch wagt? Und wenn ja, muss es dann positiv sein? Das Ende lässt hoffen, bleibt aber offen.
1D
Monolog
UA: 02.10.2006, Theater Drachengasse/neuebuehnevillach

Übersetzungen