ParkbankPhilosophen

eine kabarettistische Revue von Nicolaus Hagg nach Vorlagen von Karl Farkas und Fritz Grünbaum

Nicolaus Hagg / Karl Farkas / Fritz Grünbaum

Eine Vollmondnacht. Ein öffentlicher Park. Zwei namenlose Gestrandete treffen auf der Suche nach einem Schlafplatz auf einer Parkbank zusammen. Worauf warten sie? Auf einen Ansprechpartner, auf bessere Zeiten, die sie offensichtlich auch einmal erlebt haben, oder einfach nur auf den nächsten Morgen? Ihre Kleidung ist dem Leben auf der Straße angepasst: schäbig, aber mit einem Anflug vergangener Größe. Bei einem Doppelliter Wein samt Nachschub aus dem Tetrapack kommen die kuriosen Außenseiter ins Gespräch. Beim intensiven „Nachdenken“ über menschliche Probleme im Allgemeinen und österreichische Verhältnisse im Speziellen, streifen die vom Leben Gebeutelten die österreichische Kulturszene, nehmen „König Fußball“ oder das Dasein als gescheitertes Genie auf die Schaufel. Nachdem sie sich mit Schüttelreimen die Zeit vertrieben haben, landen sie noch einmal auf dem Spielplatz, um abgeklärt in die „Zukunft zurückzublicken“. Auch ein Konzept für Schillers „Räuber“ mit nur zwei Personen und neuer Regie-Sachlichkeit wird zu vorgerückter Stunde geboren. Am Morgen nehmen die beiden „ParkbankPhilosophen“ Abschied von den Erkenntnissen der vergangenen Nacht und gehen wieder ihrer Wege.
2H
1 Dek.
Komödie
UA: 13.07.2008, Festspiele Reichenau