Zwei Zwillingspaare, zwei verfeindete Orte und eine Verwechslung nach der anderen – Shakespeare auf gut Österreichisch.
Vor vielen Jahren wurden der Kaufmann Egon, seine Frau und ihre Zwillingssöhne bei einem Schiffsunglück voneinander getrennt. Zu allem Überfluss hatte die Familie noch ein zweites Zwillingspaar als Gefährten für die Söhne aufgenommen. Seitdem sucht Egon nach den Verschollenen. Seine Reise führt ihn schließlich nach Drösiedl, wo Fremde aus dem verfeindeten Knösiedl kurzerhand zum Tode verurteilt werden.
Zur selben Zeit kommt einer der Söhne, Andi aus Knösiedl, mit seinem Gefährten Dromi nach Drösiedl – ohne zu wissen, dass dort ihre jeweils identisch aussehenden Zwillingsbrüder leben. Nun nimmt das Chaos seinen Lauf: Ehefrauen erkennen ihre Männer nicht wieder, Geld und Goldketten wechseln scheinbar die Besitzer, Freunde und Gläubiger geraten an die Falschen, und bald zweifelt jeder an seinem Verstand. Erst als schließlich alle vier Doppelgänger gleichzeitig aufeinandertreffen, lösen sich die Verwechslungen auf und Egon findet seine verlorene Familie wieder.
Seeböck verlegt Shakespeares Verwechslungskomödie nach Knösiedl und Drösiedl und macht daraus eine turbulente österreichische Variante voller Dialekt, Sprachwitz und absurder Situationen.