Dreimeterdreißig

Jaqueline Scheiber

Ein ungleiches Paar, eine Altbauwohnung und eine Nacht, die alles verändert.
Drei Meter dreißig, so hoch sind die Wände der Wiener Altbauwohnung, in der Klara und Balázs leben. Zwischen knarzendem Parkett und weit geöffneten Flügeltüren sind sie gerade dabei, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Doch eines Nachts verändert sich alles, Balász liegt reglos im gemeinsamen Bett und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Was bleibt von einer Liebe, wenn ein Leben endet? Wer ist man, wenn man seine Heimat verlassen hat und eine fremde Sprache spricht? Zählt die Geschichte – oder vielleicht nur eine Kaffeetasse im Spülbecken, ein letzter Blick in den Spiegel? Und wenn all das entgleitet, kann man die Zeit anhalten?

Ein intensives, bildreiches Kammerspiel, das tief in die existenziellen Fragen des Lebens eintaucht, von der Liebe erzählt und der Unfähigkeit, sie zu verlieren. Ein Buch, das erdet und zugleich schwerelos werden lässt.
Radikale Offenheit – dafür steht Jaqueline Scheiber. Was den Roman auszeichnet, ist die Kombination einer zugänglichen und gleichzeitig poetischen Sprache, mit der es Scheiber gelingt, auch ein weniger leseaffines Publikum anzusprechen.
Zeit im Bild
Greifbar. Authentisch. Tröstlich.
Ö1 Tonspuren
Jaqueline Scheiber jedenfalls ist mit ihrem Erstling ein Kunststück gelungen: Sie findet Worte für eine Erfahrung, die man eigentlich nicht in Worte fassen kann – und erfindet sich dabei als literarische Stimme wieder einmal neu.
Literaturhaus Wien
Ein sehr harter, ein sehr ehrlicher, aber auch ein sehr klarer Roman, der die Fragen angeht: Was passiert, wenn wir auf einmal allein sind, und was bleibt? Ein tiefgehender und kluger Roman, der mich sehr berührt hat.
Guten Morgen Österreich
Verfilmung
Dramatisierung
Leykam Buchverlag
Erscheinungsdatum: 02.2025