Das letzte Signal

Georg Fraser

Ein junger Südtiroler verhindert einen Aufstand – und wird dafür zum Verräter.
Südtirol im Juli 1920, kurz vor dem Inkrafttreten des Friedensvertrags von Saint-Germain: Der ehemalige k. k. Oberstleutnant Albrecht Kerneder plant mit Gleichgesinnten einen bewaffneten Aufstand gegen die italienische Herrschaft. Sein Sohn Franz, der in Genua arbeitet und die italienische Lehrerin Carlotta Gabbio liebt, hält den Kampf für aussichtslos.

Als Franz erfährt, dass die italienischen Behörden von dem Aufstand wissen und bereits Truppen zusammengezogen haben, steht er vor einer schweren Entscheidung. Um ein Blutbad zu verhindern, bläst er das vereinbarte Hornsignal eine Stunde zu früh. Die Verschwörer werden dadurch überrascht, bevor sie kampfbereit sind. Franz lässt sich verhaften und gilt zunächst als Verräter. Erst später wird klar, dass er mit seiner Tat zahlreiche Menschenleben gerettet hat.

Am Ende steht die Hoffnung auf Versöhnung zwischen Deutschen und Italienern – und zwischen Franz und Carlotta.