Neun Offiziere

Georg Fraser

Neun Offiziere kämpfen während des Boxeraufstands im belagerten Peking ums Überleben
Peking, 1900: Während des Boxeraufstands wird das europäische Gesandtschaftsviertel von chinesischen Truppen und Aufständischen belagert. Eine kleine Gruppe österreichisch-ungarischer Offiziere unter Korvettenkapitän Thomann versucht gemeinsam mit Soldaten anderer Nationen, die Eingeschlossenen zu verteidigen. Munition und Lebensmittel werden knapp, Krankheiten breiten sich aus, und die erhoffte Entsatztruppe lässt auf sich warten.

Im Mittelpunkt steht neben Thomann der junge O’Carty, der sich in Jellisaweta, die Frau des russischen Offiziers Froblinski, verliebt. Während draußen um das Überleben der Gesandtschaften gekämpft wird, geraten die Männer durch Eifersucht, persönliche Konflikte und die zunehmende Aussichtslosigkeit der Lage auch untereinander unter Druck. O’Carty und Jellisaweta gestehen sich schließlich ihre Liebe.

Als die Verteidiger kaum noch Hoffnung haben, erreicht sie die Nachricht vom Herannahen der internationalen Entsatztruppen. Die Belagerung ist beendet. Für O’Carty und Jellisaweta gibt es jedoch kein gemeinsames Leben: Er verabschiedet sich von ihr und bleibt bei seinen Kameraden.
1D 13H
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Schauspiel
UA: 29.10.1936, Scala/Ensemblegastspiel des Theaters an der Wien