Ein Volksstück aus dem schönen alten Wien, als im Prater noch die Damenkapelle spielte und die Menschen noch gemütlich waren und Herz hatten.
Die achtzehnjährige Toni Hofbauer spielt gemeinsam mit ihrer Mutter Marianne in einer Damenkapelle in einem Wiener Praterrestaurant. Der junge Gastwirtssohn Franz Püringer liebt Toni und möchte sie heiraten, doch sie träumt von einer großen Karriere als Geigerin. Heimlich nimmt sie Unterricht bei dem berühmten Violinvirtuosen Arthur Düren, dem sie ihre Tätigkeit in der Damenkapelle verschweigt.

Was Toni nicht weiß: Düren ist ihr Vater, der Marianne vor vielen Jahren verlassen hat. Als er nach Wien zurückkehrt, verlieben sich Marianne und Düren erneut ineinander und wollen heiraten. Damit treffen gleich mehrere Geheimnisse aufeinander: Toni erfährt, wer ihr Vater ist, während Marianne entdeckt, dass ihre Tochter ausgerechnet bei Düren Unterricht nimmt.

Toni erkennt schließlich, dass ihr bewunderter Meister keineswegs dem Ideal entspricht, das sie sich von ihm gemacht hat. Sie entscheidet sich gegen die erträumte Künstlerkarriere und für ein anderes Leben.
6D 7H
2 Dek.
Komödie
UA: 21.12.1945, Neues Wiener Schauspielhaus