Nicht einmal im Traum

nach „Le Système Ribadier“ von Georges Feydeau

Felix Dvorak / Georges Feydeau

Was man sich nicht einmal zu träumen wagt, kann plötzlich Wirklichkeit werden.
Die Komödie basiert auf Georges Feydeaus „Le Système Ribadier“, dessen raffinierte Grundidee um einen untreuen Ehemann, Hypnose und einen wiederauftauchenden Verehrer in ein österreichisches Milieu übertragen wird. Gustav Haslinger, Leiter eines Bauunternehmens, ist mit der eifersüchtigen Anna verheiratet. Um sich dennoch ungestört seinen amourösen Abenteuern widmen zu können, hat er eine raffinierte Methode gefunden: Mit geheimnisvollen Augentropfen versetzt er seine Frau in einen hypnotischen Schlaf und kann sie anschließend wieder aufwecken. Als Herbert Ebers, ein alter Freund von Annas verstorbenem ersten Mann und einst heimlich in sie verliebt, aus der Karibik zurückkehrt, gerät Haslingers ausgeklügeltes System ins Wanken. Ebers entdeckt das Geheimnis der Tropfen und beschließt, die Gelegenheit für seine eigenen Liebespläne zu nutzen. Bald weiß niemand mehr so recht, wer schläft, wer wacht und wer wen hintergeht.