Dame in Weiß

Lustspiel in drei Akten

Hans Adler / Paul Frank

Eine gelangweilte Ehefrau sucht die große Liebe – und entdeckt erst im Seitensprung, was sie an ihrem Ehemann hat.
Blanche Hormann glaubt, in ihrer komfortablen, aber eintönigen Ehe mit Georg das große Glück zu vermissen. Als sie sich von dem bekannten Maler Professor Evans porträtieren lässt, hält sie dessen Annäherungsversuche für die große Liebe und beschließt kurzerhand, ihren Mann zu verlassen. Doch der erwartete Ehekrach bleibt aus – denn ausgerechnet ihr Abschiedsbrief erreicht Georg nicht.

Was folgt, ist ein turbulentes Spiel aus Eifersucht, Missverständnissen und vertauschten Briefen. Während Blanche zunehmend an ihrer neuen Liebe zweifelt, bringt Georgs überraschende Gelassenheit sie erst recht aus der Fassung. Auf einer Redoute im Tabarin kommt es schließlich zur entscheidenden Begegnung zwischen Ehemann und vermeintlichem Rivalen. Dabei klärt sich auch das Geheimnis der titelgebenden „Dame in Weiß“: Es ist Blanches Porträt, das Evans für die Frühjahrsausstellung gemalt hat.
7D 18H
3 Dek.
Komödie
UA: 29.06.1928, Theater in der Josefstadt, Wien, Regie: Hans Peppler