Dr. Jekyll und Mr. Hyde oder Der leichtsinnige Vorkoster

nach dem Roman "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson

Herwig Seeböck / Robert Louis Stevenson

Ein mörderisches Experiment mit höchst komischen Nebenwirkungen.
Der angesehene Dr. Jekyll experimentiert mit einer Mixtur, die das Gute und das Böse im Menschen voneinander trennen soll. Der Selbstversuch gelingt – allerdings anders als geplant: Jekyll verwandelt sich in den skrupellosen Mr. Hyde, der mordend und randalierend durch die Straßen zieht. Schon bald rätselt Jekylls Umgebung über die Verbindung zwischen dem angesehenen Arzt und dem unheimlichen Fremden, der bei ihm ein und aus geht und sogar als Erbe in seinem Testament eingesetzt ist.

Während Susi um ihren Geliebten Jekyll fürchtet, macht sich eine höchst eigenwillige Gesellschaft aus Verwandten, Polizei, Presse, Prostituierten und einer Astrologin auf die Suche nach Hyde. Schließlich erlebt Dr. Lanyon mit eigenen Augen, wie sich Hyde durch Jekylls Tinktur zurückverwandelt.

Das Seeböck-Ensemble macht aus Stevensons düsterem Klassiker eine anarchische Kriminalkomödie voller Wiener Dialekt, englischer Sprachverwirrungen, Musik und Slapstick. Am Ende besiegt Jekyll sein zweites Ich – und zieht die Moral: Jeder Jekyll hat einen Hyde und jeder Hyde einen Jekyll.
7D 10H
Schauspiel
UA: 1992, Sommertheater im Sieveringer Steinbruch