Eine augenzwinkernde Fortsetzung des Grimm-Märchens über Güte und Gutgläubigkeit, Habgier und die Erkenntnis, dass Glück nicht unbedingt vom Himmel fallen muss.
Das bekannte Märchen von den Sterntalern ist eigentlich zu Ende: Das arme Waisenmädchen Klara hat aus Güte alles verschenkt und wird dafür mit einem silbernen Mondkleid und vom Himmel fallenden Sterntalern belohnt. Doch nun ist der Himmel ohne Sterne – und damit beginnt die Geschichte erst.
Die Gauner Ladislaus und Stanislaus und ihre wesentlich schlauere Schwester Senta haben es auf Klaras Reichtum abgesehen. Statt sie auszurauben, nutzen sie ihre grenzenlose Hilfsbereitschaft aus: Mit erfundenen Leidensgeschichten bringen sie Klara dazu, ihnen freiwillig erst die Sterntaler und schließlich auch ihr Mondkleid zu überlassen.
Mittellos gelangt Klara in die Bäckerei von Jakob Semmler und dessen Sohn Martin. Dort findet sie ein neues Zuhause – und Martin verliebt sich in sie. Doch der soll nach dem Willen seines Vaters die wohlhabende, eingebildete Helene heiraten, Tochter des Getreidehändlers Haferkorn, bei dem die Bäckerei hoch verschuldet ist.
Schließlich greift der alte Mann vom Mond ein. Mit einer List holt er Sterntaler und Mondkleid von den Gaunern zurück und bringt die Sterne wieder an den Himmel. Für Klaras Glück hat er eine besondere Idee: Sie soll Gebäck in Form kleiner Mondsicheln backen. Die neuen Hörnchen bzw. Kipferln werden ein Riesenerfolg, die Bäckerei kann ihre Schulden bezahlen – und Klara und Martin können heiraten.