Von Tieren, Menschen und gleichberechtigten Formen des Zusammenlebens, die ebenso selbstverständlich wie revolutionär sind.
„Wir wollten etwas machen, das Leute verändert, das sie dazu bringt, so zu denken, wie sie sonst nie denken würden.“
Eine Sommernacht in der Wiener Innenstadt, zwei Frauen sind auf dem Heimweg, als ihnen in einer kleinen Gasse ein herrenloses Pferd begegnet. Das leicht verwahrloste Tier trottet ihnen nach bis zu ihrem Häuschen in der Vorstadt und bezieht im Garten Quartier. Fortan kümmern die beiden sich um den neuen Mitbewohner. Was zunächst wie eine märchenhafte Fantasie anmutet, steigert sich zu einem außergewöhnlichen Roman über das Zusammenleben von Tier und Mensch, über Tierrechte und Ausbeutung, über Selbstbestimmung und ihre Grenzen. Mit Eleganz und Witz erzählt Jana Volkmann eine hochaktuelle Geschichte, in der Hühnerfabriken gestürmt werden, Schweine über die Simmeringer Hauptstraße galoppieren – und jede*r für sich entscheiden muss, wie wir in Zukunft leben wollen …
Mit leichter Hand wirft Jana Volkmann in ihrem Roman gewichtige Fragen auf.
Julia Zarbach, Ö1 EX LIBRIS
Jana Volkmann hat gerade einen berührenden Roman über eine ungewöhnliche Tier-Mensch-Wohngemeinschaft [...] geschrieben. [...] eine humorvolle Kleinstfamiliengeschichte mit bewegend schönen, zärtlichen Tierbeschreibungen und ein Plädoyer für ein Zusammenleben aller auf Augenhöhe.
Barbara Beer, KURIER
Jana Volkmanns Roman ist ein Buch über Verantwortung gegenüber der kreatürlichen Welt und über die Solidarität unter den Lebewesen, und zwar unter allen.
SWR Bestenliste
Wie zwei Frauen durch einen herrenlosen Fiakergaul zu einer neuen, exemplarischen Haltung gegenüber jeglicher Kreatur finden, das erzählt Jana Volkmann in einem fast beiläufigen, aber immer konsistenten Ton, der auf jede Agitation verzichtet. Gerade dadurch entfaltet er seine Wirkung.
Bettina Baltschev, Deutschlandfunk und MDR Kultur
Auch wer in Fiakerpferden nicht den Inbegriff entfremdeter Arbeit sieht, kann von diesem Buch etwas lernen. Volkmanns betont distanzierte Erzählhaltung äußert sich in Humor und milder Ironie, ihre Sätze sind präzis und eröffnen doch einen Raum für das Anschauliche und Unerprobte, passagenweise riskieren sie höchste poetische Konzentration.
Daniela Strigl, FALTER
Sein utopisches Potenzial entfaltet der Roman auch aus der Kraft der poetischen wie präzisen Sprache, die einen anderen Blick auf die Wirklichkeit schafft. Ein wunderbares Buch, zu lesen am besten mit der Katze auf der Schulter.
Ursula Ebel, DIE PRESSE
Pointiert und mit viel Witz denkt die in Wien lebende deutsche Autorin über das Zusammenleben von Mensch und Tier nach, thematisiert Massentierhaltung, Tierrechte und Umgang mit Haustieren.
KLEINE ZEITUNG