Eine selbstbewusste Schriftstellerin verliebt sich in einen wesentlich jüngeren Mann – und muss erkennen, dass sich ausgerechnet die Liebe weder mit Vernunft noch mit Erfahrung beherrschen lässt.
Die erfolgreiche Schriftstellerin Eliane Sumier hat sich in ihrem komfortablen Leben eingerichtet. Sie ist geschieden, finanziell unabhängig und überzeugt davon, Männer und ihre Gefühle durchschauen zu können. Gemeinsam mit ihrer Haushälterin Eliane Monnier und ihrem Verleger Charles Lacombe diskutiert sie über Liebe, Beziehungen und die Frage, ob man sich gegen große Gefühle überhaupt schützen kann.
Dann tritt René Mercier in ihr Leben. Der deutlich jüngere Mann bringt Elianes wohlgeordnetes Gefühlsleben durcheinander. Aus anfänglicher Distanz wird eine leidenschaftliche Beziehung, doch der Altersunterschied und Elianes Zweifel lassen sie nicht los. Sie fürchtet, René eines Tages an eine jüngere Frau zu verlieren – und versucht deshalb immer wieder, ihre Liebe mit Vernunft zu kontrollieren.
Als Simone Lacombe, die junge Tochter ihres Verlegers, auftaucht, scheint sich Elianes größte Angst zu bestätigen. René und Simone kommen einander näher, und Eliane glaubt, den Ausgang längst zu kennen. Doch Bürki lässt seine Figuren immer wieder zwischen Vernunft und Gefühl schwanken. Schließlich zeigt sich, dass Liebe sich weder planen noch durch Altersunterschiede, gesellschaftliche Erwartungen oder vermeintliche Gewissheiten erklären lässt. Am Ende gesteht Eliane René, dass sie ihn liebt – und beide entscheiden sich füreinander.