Eine scheinbar heile Wiener Familie – bis Drogen, Schulden und Gewalt die bürgerliche Fassade zerbrechen lassen.
n einer Wiener Vorstadtfamilie scheint die Welt noch in Ordnung: Herr Lindner ist stolz auf seine Kinder und überzeugt, sie anständig erzogen zu haben. Während Sohn Georg studiert und den Vorstellungen des Vaters weitgehend entspricht, führt Tochter Isabella längst ein Leben, von dem ihre Eltern nichts ahnen. Sie hat ihre Arbeit verloren, braucht ständig Geld und gerät durch ihren Freund Franz immer tiefer in ein Milieu aus Glücksspiel, Schulden, Wucher und Drogen.
Georg durchschaut, dass mit seiner Schwester etwas nicht stimmt, kann sie aber nicht von Franz lösen. In einem Vorstadtlokal begegnet er dessen zwielichtigen Freunden und wird schließlich selbst zum Opfer: Betrunken gerät er an zwei Gelegenheitsdealer, die ihn mit Heroin in Berührung bringen. Gleichzeitig eskaliert Isabellas Situation. Franz bringt den skrupellosen Geldverleiher Weisemann zu ihr und liefert sie ihm aus. Nach einer brutalen Misshandlung bleibt Isabella hilflos zurück.
Am Ende finden die Eltern ihren bewusstlosen Sohn im Park. Noch während sie auf die Rettung warten, erfahren sie, dass auch ihre Tochter in Schwierigkeiten steckt – und dass ihr vermeintlich wohlgeordnetes Familienleben längst zusammengebrochen ist.