Remasuri

nach „Un fil à la patte" von Georges Feydeau

Felix Dvorak / Georges Feydeau

Eine heimliche Geliebte auf der eigenen Verlobungsfeier – das kann nur Remasuri geben.
Graf Ferdinand Waldberg möchte seine langjährige Geliebte, die Soubrette Lucette Walter, verlassen, weil er die junge und vermögende Baronesse Viviane Duverger heiraten will. Das Problem: Lucette weiß nichts von seinen Heiratsplänen, liebt Ferdinand noch immer leidenschaftlich und denkt gar nicht daran, ihn freizugeben. Als sie ausgerechnet für die Verlobungsfeier seiner zukünftigen Braut engagiert wird, versucht Ferdinand verzweifelt, sein Doppelleben geheim zu halten.

Mitten in das immer chaotischer werdende Verwirrspiel geraten der eifersüchtige General Gregorowitsch und der ebenso aufdringliche wie ahnungslose Notariatsgehilfe Oskar Jelinek. Am Ende fliegt Ferdinands Verhältnis mit Lucette auf – doch überraschenderweise stört sich Viviane keineswegs an seinem Ruf als Frauenheld: Gerade deshalb will sie ihn heiraten. Lucette nimmt derweil mit dem General vorlieb, während Jelinek als vermeintlicher Sittenstrolch abgeführt wird.

Felix Dvorak überträgt Feydeaus „Un fil à la patte“ ins österreichische Milieu, versieht Figuren und Dialoge mit Wiener Lokalkolorit und macht aus der französischen Verwechslungskomödie eine temporeiche Wiener „Remasuri“.
10D 12H
Komödie, Schauspiel