Lied aus der Vorstadt

Ein Wiener Stück in fünf Bildern

Georg Fraser

Eine Wiener Volkssängerin muss sich zwischen Liebe, gesellschaftlichen Konventionen und ihrer künstlerischen Zukunft entscheiden.
Wien, Ende des 19. Jahrhunderts: Luise Manhardt tritt gemeinsam mit ihrem Vater und anderen Künstlern als Volkssängerin in einem Vorstadtlokal auf. Sie besitzt Talent und träumt von einer größeren künstlerischen Zukunft. Der wohlhabende Baron Steinhaus verliebt sich in sie und möchte sie heiraten, doch Luise weiß, dass seine Familie und die gesellschaftlichen Unterschiede einer Ehe im Weg stehen.

Steinhaus ist bereit, sich über alle Konventionen hinwegzusetzen. Luise liebt ihn ebenfalls, weist ihn aber zurück: Sie will nicht, dass er für sie sein bisheriges Leben aufgibt, und entscheidet selbst über ihre Zukunft.

Auch ihre Beziehung zum Direktor Eduard Gstettenbauer, mit dem sie beruflich eng verbunden ist, führt zu Enttäuschungen. Jahre später begegnen sich die Figuren wieder: Die Zeit der alten Volkssänger ist vorüber, Luise ist inzwischen eine erfolgreiche Künstlerin geworden und gastiert wieder in Wien. Trotz ihres Erfolgs blickt sie wehmütig auf die Welt zurück, aus der sie stammt.
4D 12H
1 Kind, Statisten
Komödie