Sherlock Holmes im Burgenland: Ein toter Baskerville, ein heulendes Monster und ein höchst verdächtiger Gurkenwurm.
Der letzte männliche Erbe der Baskervilles ist Sir Henry Baskerville – ein verarmter Adeliger, der in Meidling einen Viktualienstand betreibt. Als sein Onkel Sir Charles unter mysteriösen Umständen im burgenländischen Schilfmoor stirbt, werden Sherlock Holmes und Dr. Watson auf den Fall angesetzt. Denn über der Familie soll seit Jahrhunderten ein Fluch liegen, und noch immer ertönt im Moor das unheimliche Geheul eines Monsters.
Nachdem auch auf Sir Henry ein höchst ungewöhnliches Attentat mit einem giftigen Gurkenwurm verübt wird, schickt Holmes Watson mit ihm ins Burgenland. Dort treffen sie auf eine skurrile Gesellschaft aus Dienern, Nachbarn, Wissenschaftlern und Verehrerinnen – und auf den undurchsichtigen Naturforscher John Stapleton.
Während Sir Henry sich in Mary Stapleton verliebt und Watson mehr oder weniger erfolgreich ermittelt, verdichten sich die Hinweise gegen John Stapleton. Er hat Laura Lyons manipuliert und für seine Zwecke benutzt; schließlich stellt sich heraus, dass auch hinter dem vermeintlichen Familienfluch und den Vorgängen im Moor ein sehr menschliches Geheimnis steckt.
Seeböck verlegt Conan Doyles berühmten Kriminalroman kurzerhand von Dartmoor ins burgenländische Schilfmoor und macht daraus eine turbulente Krimiparodie voller Dialekt, Wortspiele, Musik und britisch-österreichischer Sprachverwirrung.