Maria ohne Namen

Schauspiel in drei Akten

Georg Fraser

Italien 1943: Die junge Maria lebt in einem Kloster in der Gegend von Salerno, wo sie von der Oberin Leocardia sowie den Ordensschwestern Julia und Agnes aufgenommen wurde. Als amerikanische Truppen nach Süditalien kommen, verliebt sie sich in den amerikanischen Soldaten Tino Vernoni.

Nach dem Abzug der Soldaten bleibt Maria schwanger zurück. Tino weiß nichts von dem Kind, und Maria weigert sich, seinen Namen preiszugeben. Sie bringt einen Sohn zur Welt und hält trotz der gesellschaftlichen und religiösen Vorbehalte an ihrem Kind fest.

Als die Amerikaner später wieder in die Gegend kommen, hofft Maria auf Tinos Rückkehr. Doch er kommt nicht. Schließlich bietet Leoncavallo, der selbst seine Familie verloren hat, Maria und ihrem Kind eine gemeinsame Zukunft an. Maria nimmt sein Angebot an und verlässt mit ihm das Kloster. Das Stück endet mit den Vorbereitungen auf ihre Hochzeit.