Paris ist eine Reise wert

nach „Voyage pour Paris" von Eugène Labiche

Felix Dvorak / Eugène Marin Labiche

Ein Seitensprung mit der eigenen Frau – Paris macht’s möglich.
Der biedere Versicherungsangestellte Georg Kurz geht in Pension. Seine Kollegen wissen von seinem heimlichen Wunsch, noch einmal ein Abenteuer zu erleben, und schenken ihm eine fingierte Dienstreise. Im Zug lernt Georg die attraktive Tina kennen, die ihn kurzerhand nach Paris mitnimmt. Im Hotel Ritz erlebt der schüchterne Ehemann tatsächlich jene aufregende Liebesnacht, von der er bislang nur geträumt hat. Zurück bei seiner Frau Lotti ist Georg wie verwandelt: Plötzlich will er sein eingefahrenes Leben ändern – und kommt auf die Idee, nun auch seiner Frau ein Abenteuer zu ermöglichen. Er arrangiert eine Reise nach Paris und spielt im Zug selbst den unbekannten Verführer.

Das Experiment gelingt besser als erwartet: Georg und Lotti entdecken einander neu und verbringen anschließend zwei Wochen an der Riviera. Am Ende feiern sie ihren Hochzeitstag – und aus dem sparsamen, eingefahrenen Ehepaar ist ein neu verliebtes geworden.

Felix Dvorak macht aus Labiches Stoff eine moderne österreichische Ehekomödie über einen biederen Pensionisten, der durch ein vermeintliches Liebesabenteuer aus seinem eingefahrenen Leben gerissen wird – und schließlich entdeckt, dass das größte Abenteuer in der eigenen Ehe steckt.