Der brave Soldat Schwejk

Nach dem Roman von Jaroslav Hašek

Felix Dvorak / Jaroslav Hašek

Mit entwaffnendem Gehorsam führt Schwejk Krieg und Militär ad absurdum.
Nach dem Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand gerät der Prager Hundehändler Josef Schwejk wegen seiner ebenso naiven wie respektlosen Äußerungen ins Visier der Polizei. Obwohl er amtlich als „notorischer Idiot“ gilt, wird er schließlich zur k. u. k. Armee eingezogen. Dort bringt er mit scheinbar bedingungslosem Gehorsam Feldwebel, Offiziere und den trinkfreudigen Feldkuraten Katz zur Verzweiflung und wird schließlich Diener von Oberleutnant Lukasch. Der Krieg führt Schwejk an die Front und in russische Gefangenschaft. Nach der Revolution verschlägt es ihn sogar nach Sibirien, bevor er nach Kriegsende nach Prag zurückkehrt – natürlich in sein Stammlokal „Zum Kelch“, wo er alte Weggefährten wiedertrifft.

Felix Dvorak verdichtet Jaroslav Hašeks Roman zu einer Komödie in 29 Bildern und führt Schwejks Abenteuer über die Romanhandlung hinaus bis in die russische Gefangenschaft, nach Sibirien und schließlich zurück ins Prager Wirtshaus „Zum Kelch“, wo sich nach dem Krieg der Kreis schließt.