Ein mittelloser Maler wird zum falschen Erben – und findet zwischen Hochstapelei und Familiengeheimnissen unverhofft die große Liebe.
Der mittellose Maler Alain Jaumier gerät durch Zufall an das Gaunerduo Boris und Suzy, das eine scheinbar leerstehende Villa am Cap d’Antibes ausräumen will. Dort entdecken die drei Familienpapiere und das Porträt des seit Jahren verschollenen Georges Lancestre, dem Alain verblüffend ähnlich sieht. Aus einer spontanen Idee wird ein gewagter Plan: Alain soll sich als der heimgekehrte Erbe ausgeben. Wider Erwarten erkennen Georges’ Schwester Diane, Tante Louise und selbst alte Bekannte den vermeintlichen Heimkehrer sofort wieder.
Was als Hochstapelei beginnt, wird für Alain zunehmend ernst. Er fühlt sich in der Familie wohl, verliebt sich in Diane und entdeckt zugleich, dass der Familienanwalt Varlotte das Vermögen der Lancestres seit Jahren zu seinem Vorteil verwaltet. Ausgerechnet Varlotte kennt jedoch die Wahrheit: Der echte Georges ist bereits vor fünf Jahren in Caracas gestorben. Statt Alain auffliegen zu lassen, versucht er ihn zu erpressen – doch Alain dreht den Spieß um, zwingt Varlotte zur Offenlegung seiner Geschäfte und will sein vermeintliches Erbe vollständig Diane übertragen.
Als Diane schließlich die Wahrheit erfährt, jagt sie die Betrüger zunächst aus dem Haus. Doch inzwischen hat sie sich selbst in Alain verliebt. Der bereits verabschiedete Verlobte Raoul holt die drei zurück, und Diane entscheidet sich endgültig für Alain. Gemeinsam träumen sie von einem neuen Leben fernab der Familie – während aus dem falschen Bruder schließlich der richtige Mann für Diane wird.