Der Feldherrnhügel

Stück in drei Akten

Felix Dvorak / Alexander Roda Roda / Carl Rössler

Eine respektlose Militärsatire auf die schöne Ordnung der k. u. k. Monarchie.
In der k. u. k. Garnisonsstadt Burak bereitet Oberst von Leuckfeld das große Jubiläum seines Regiments vor. Ausgerechnet jetzt wird der lebenslustige und hoch verschuldete Rittmeister Baron von Jennewein in sein Regiment versetzt. Der notorische Frauenheld bringt reichlich Unruhe mit: Seine komplizierten Liebes- und Ehegeschichten beschäftigen den Oberst ebenso wie seine Schulden, während gleichzeitig hoher Besuch erwartet wird und das Regiment beim Jubiläum unbedingt einen tadellosen Eindruck machen soll. Zwischen militärischem Drill, Standesdünkel, Liebeswirren und bürokratischem Unsinn entwickelt sich eine turbulente Satire auf die Welt der k. u. k. Offiziere.

Die Uraufführung des „Feldherrnhügels“ 1909 in Wien löste einen handfesten Theaterskandal aus: Offiziere fühlten sich durch die respektlose Darstellung des Militärs verunglimpft, protestierten gegen das Stück und sorgten damit erst recht für dessen Bekanntheit. Dvorak greift diesen Skandal in seiner Neufassung auf, indem er Roda Roda selbst darüber zum Publikum sprechen lässt.
8D 25H
+ Statisten, Mehrfachbesetzungen möglich
Schauspiel
DEA: 24.06.1999, Stadttheater Berndorf