Ernst muss man sein

(The importance of beeing Ernest)
Komödie in vier Akten nach "The Importance of Being Ernest" von Oscar Wilde

Felix Dvorak / Oscar Wilde

Zwei Männer, ein erfundener Ernst – und die Liebe nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau.
Felix Dvorak verlegt Oscar Wildes Komödie in seiner Bearbeitung aus dem englischen Gesellschaftsmilieu in ein österreichisch-wienerisches Ambiente. Dabei werden vor allem die Figuren und ihre Namen an das neue Milieu angepasst: Aus Lady Bracknell wird Frau von Breknesky, aus Miss Prism wird Letitia Prismanek, und Reverend Chasuble erscheint als Kanonikus Jäger. Dvorak überträgt damit nicht nur die Namen, sondern auch den gesellschaftlichen Ton und die Komik in eine österreichische Welt. Wildes Grundhandlung und die Verwechslungskomödie um die doppelte Identität bleiben erhalten, während Sprache, Anspielungen und Figurenzeichnung stärker auf ein österreichisches Publikum zugeschnitten werden. So wird aus der englischen Gesellschaftssatire eine österreichisch gefärbte Boulevardkomödie, ohne dass die dramaturgische Konstruktion des Originals grundsätzlich verändert wird.
„Felix Dvorak, bekannt für seine Affinität zu ebensolchen saloppen Inszenierungen, für radebrechende Komik und herzerwärmende Spiellust, verfasste eine österreichische Version: ,Ernst muss man sein'."
Der Standard, 6.8.2002
6D 5H
Komödie, Schauspiel
DEA: 09.08.2002, Komödienspiele Mödling