Scherben bringen Glück

Lustspiel in 9 Bildern

Felix Dvorak / Fritz Koselka

Der falsche Schwiegersohn, die richtige Liebe – und jede Menge Scherben.
Der grantige Greißler Sebastian Berghofer hat sich mit seiner Tochter Liesl überworfen, weil sie nicht den reichen Gruberbauern heiraten wollte und nach Wien gegangen ist. Als er erfährt, dass Liesl inzwischen geheiratet hat, deutet er ein Foto falsch: Das vornehme Haus und das Auto im Hintergrund hält er für den Besitz ihres Mannes und ist überzeugt, seine Tochter habe einen Millionär geheiratet. Voller väterlichem Stolz reist er nach Wien, um dem Paar endlich seinen Segen zu geben.

Dort gerät Berghofer mitten in die Ehekrise des wohlhabenden Fabrikanten Otto Infeld und seiner Frau Betty. Weil Liesl bei den Infelds als Stubenmädchen arbeitet und ihr tatsächlicher Ehemann Kurt deren Chauffeur ist, hält Berghofer ausgerechnet Otto für seinen Schwiegersohn. Mit bestem Willen und völlig falschen Voraussetzungen mischt er sich in dessen Affäre mit Marion ein und sorgt für immer neue Verwicklungen. Erst am Ende klärt sich das „Drahdiwaberl“ auf: Liesl ist glücklich mit Kurt verheiratet, Otto gehört zu Betty – und Berghofer muss erkennen, dass seine Tochter zwar keinen Millionär, aber den richtigen Mann gefunden hat.

Als Berghofer schließlich seine kostbare, als Hochzeitsgeschenk mitgebrachte Vase fallen lässt, nimmt er auch das gelassen: Scherben bringen Glück.
8D 9H
Komödie, Schauspiel
UA: 24.6.2010, Stadttheater Berndorf

Credits

Nach dem Hans-Moser-Film „Meine Tochter lebt in Wien“
von Fritz Koselka