Als ein Aufstand eine Missionsstation bedroht, geraten Glaube, Moral und die Gewissheiten der weißen Kolonialgesellschaft ins Wanken.
Auf einer abgelegenen Missionsstation in Afrika wächst die Angst vor einem Aufstand. Während Missionar Frank unbeirrt auf Gott und den Erfolg seiner Arbeit vertraut, begegnen die anderen Bewohner der Station der drohenden Gefahr mit Skepsis, Angst und Vorurteilen. Besonders sein Schwiegersohn David stellt Franks Selbstgewissheit und seinen Umgang mit der schwarzen Bevölkerung zunehmend infrage.
Als die Aufständischen näher kommen, greifen die Männer schließlich zu den Waffen und glauben, die Gefahr abgewendet zu haben. Doch kurz darauf wird Franks Tochter Elisabeth mit einem Speer im Rücken gefunden. Der Täter ist ausgerechnet Suma, ein schwarzer Mitarbeiter der Missionsstation, der Frank besonders nahestand.
Für Frank bricht eine Welt zusammen. Er erkennt, dass Suma nicht aus mangelndem Glauben gehandelt hat, sondern weil er erleben musste, wie Frank in der Krise seine eigenen christlichen Grundsätze verriet. Der Missionar muss sich der Frage stellen, welche Verantwortung er selbst für die Gewalt und den Tod seiner Tochter trägt.