Eine bitterböse Komödie über Anpassung, Hierarchie und die Angst, nicht dazuzugehören.
In einem australischen Großraumbüro verbringen Thomo, Robbo, Gibbo, Jacko, Presto und ihre Kollegen ihre Tage zwischen Aktenbergen, endlosen Marktberichten, Büroklatsch, Sportgeschichten und der ständigen Angst vor den Vorgesetzten in der geheimnisvollen „Löwenhöhle“. Neue Mitarbeiter wie Vittorio, dessen italienische Herkunft immer wieder Ziel herablassender Bemerkungen wird, und die Stenotypistin Sundra geraten rasch in die eingefahrenen Rituale des Büros. Anpassung, Konkurrenz und Schmeichelei gegenüber den Chefs bestimmen den Alltag mindestens ebenso sehr wie die eigentliche Arbeit.
Nur Jacko beginnt immer stärker, die Sinnlosigkeit und Unterwürfigkeit dieses Systems zu hinterfragen. Für ihn ist das Büro ein endloser Kreislauf, in dem Monat auf Monat vergeht, ohne dass sich wirklich etwas ändert. Bei der Weihnachtsfeier eskaliert sein Widerstand: Als die Kollegen begeistert auf die Vorgesetzten anstoßen, beschimpft er sie als „Sklaven“, die ihre eigenen Ausbeuter verehren. Daraufhin wendet sich die gesamte Belegschaft gegen ihn, schlägt ihn nieder und wickelt ihn schließlich in die endlosen Papierstreifen der Rechenmaschine. Während die anderen zur nächsten Feier aufbrechen, bleibt Jacko gefesselt am Boden zurück – und im Büro hängt bereits der neue Kalender für das kommende Jahr.