Eine warmherzige, pointierte Familienkomödie über erwachsene Kinder, die nur das Beste für ihre Mutter wollen – solange sie selbst bestimmen dürfen, was das Beste ist.
Nach dem Tod des Familienvaters stehen die drei erwachsenen Kinder Bibi, Traudi und Lisa vor einem Problem: Was soll aus ihrer Mutter Toni werden? Obwohl alle beteuern, die „arme liebe Mama“ sehr gern zu haben, möchte keiner sie dauerhaft bei sich aufnehmen. Schließlich beschließt man, Toni abwechselnd in den Haushalten der Kinder unterzubringen.
Was als fürsorgliche Lösung gedacht ist, erweist sich für Toni bald als entwürdigende Bevormundung. Bei Tochter Traudi soll sie sich nützlich machen, darf aber weder bei der Kindererziehung mitreden noch rauchen, lesen oder leben, wie sie möchte. Bei ihren anderen Kindern sieht es nicht viel besser aus: Überall wird die Mutter gebraucht, aber nirgends wird sie wirklich als eigenständiger Mensch wahrgenommen.
Ausgerechnet Milan Skowronek, der frühere Chauffeur ihres verstorbenen Mannes, hört Toni zu. Auch er ist allein und träumt von einem eigenen Heim. Zwischen den beiden entwickelt sich eine vorsichtige Zuneigung. Milan bietet Toni nicht gesellschaftlichen Glanz, sondern etwas, das ihre Kinder ihr nicht geben: ein Zuhause und die Möglichkeit eines eigenen Lebens.
Als Toni Milan heiraten will, sind die Kinder empört. Plötzlich entdecken sie, wie sehr sie ihre Mutter „brauchen“, und stellen sie vor die Wahl zwischen Milan und ihrer Familie. Toni aber erkennt, dass sie sich aus der liebevollen Umklammerung ihrer Kinder befreien muss. Schließlich sorgt auch eine unerwartete finanzielle Wendung für Aufregung: Geld aus dem Nachlass des Vaters, das Toni den Gläubigern beziehungsweise ehemaligen Angestellten zukommen lassen will, bringt die unterschiedlichen Vorstellungen von Anstand, Familie und Besitz endgültig ans Licht.