Drei Kinder, kein Ehemann und trotzdem eine Familie.
Leni führt eine kleine Gemischtwarenhandlung in einer Wiener Vorstadt. Sie ist unverheiratet und hat drei Kinder – Lydia, Rudi und Paul –, die für sie selbstverständlich zu ihrem Leben gehören. Was die Nachbarschaft über ihre ungewöhnliche Familie denkt, nimmt Leni mit Humor und großer Gelassenheit. Auch für die Sorgen anderer hat sie stets ein offenes Ohr und hilft, wo sie kann. Das Manuskript bezeichnet das Werk als Schauspiel in drei Akten.

Dann tritt Tonci Skoc in ihr Leben. Der lebensfrohe Mann verliebt sich in Leni und möchte sie heiraten. Doch seine Vorstellungen von einer gemeinsamen Zukunft haben einen entscheidenden Haken: Für Lenis Kinder ist darin kein Platz. Leni muss sich zwischen der Aussicht auf eine Ehe und der Familie entscheiden, die sie sich selbst geschaffen hat. Sie entscheidet sich gegen Tonci – ihre Kinder sind nicht verhandelbar.

Am Ende zeigt sich, dass Leni deshalb keineswegs allein bleibt. Rund um sie entsteht eine große, etwas unkonventionelle Gemeinschaft aus Familie und Freunden. Gefeiert, getanzt und gesungen wird trotzdem – und Leni hebt ihr Glas auf das, worauf es ihr wirklich ankommt: „Aufs schöne Leben!“