Sie will ein Kind, aber keinen Mann.
Die junge Medizinstudentin Gaby Kinz hat von Liebesgeschichten gründlich genug. Sie wünscht sich kein Verhältnis und keine Ehe, sondern ausschließlich ein Kind – den in ihrer Phantasie längst existierenden Maximilian. Als Vater schwebt ihr dafür der berühmte und attraktive Professor Hammer vor. Dr. Müller, dessen psychologische Schriften Gaby gelesen hat, soll möglichst unauffällig eine Begegnung zwischen den beiden arrangieren.
Der Plan nimmt jedoch eine unerwartete Wendung. Gaby lernt Hammer tatsächlich kennen, verbringt einen Abend mit ihm – und verliebt sich ausgerechnet in den Mann, den sie lediglich als Vater ihres Wunschkindes vorgesehen hatte. Sie flieht am nächsten Morgen, weil sie erkennt, dass ihr sorgfältig sachlich konstruiertes Vorhaben längst von echten Gefühlen durchkreuzt worden ist.
Nach fünfundzwanzig Tagen begegnen sich beide wieder. Gaby gesteht Hammer, wie ihr Traum von Maximilian entstanden ist: Sie wollte ein Wesen haben, das sie lieben kann und das sie niemals verlässt oder verletzt. Nun erkennt sie, dass ihr eigentlicher Wunsch nicht einem Kind allein galt, sondern der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Hammer bittet sie, gemeinsam mit ihm weiterzugehen – und aus dem erträumten Maximilian wird die Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft.