Meine kleine Schwester

Schauspiel in drei Akten

Ladislaus Fodor

Eine Ärztin kämpft um das Leben ihrer schwangeren Schwester – und muss dabei auch über ihr eigenes Glück entscheiden.
Die Ärztin Helene Tiburtius lebt ganz für ihren Beruf. Ihre jüngere Schwester Maria dagegen ist verheiratet und erwartet ein Kind. Als Helene erkennt, dass die Schwangerschaft für Maria lebensgefährlich werden könnte, gerät sie in einen schweren Konflikt zwischen ärztlicher Verantwortung und der Entscheidung ihrer Schwester. Maria will das Kind trotz des Risikos unbedingt bekommen.

Helene versucht, Maria zu einer Unterbrechung der Schwangerschaft zu bewegen. Schließlich muss ein ärztliches Konsilium entscheiden. Obwohl die medizinische Indikation gegeben ist, besteht Maria darauf, das Kind auszutragen – und Helene akzeptiert ihren Willen.

Gleichzeitig steht Helene selbst vor einer Lebensentscheidung. Sie liebt Felix, hat ihn jedoch immer wieder zurückgewiesen, weil sie sich ganz ihrem Beruf verpflichtet fühlt. Als Felix ihr schließlich gesteht, dass er sie seit Jahren liebt, muss auch Helene entscheiden, ob in ihrem Leben neben der Medizin Platz für Liebe und persönliches Glück ist.
4D 5H
3 Dek.
Schauspiel
Übersetzung aus dem Ungarischen:
Georg Fraser
Bearbeitung: Georg Fraser