Eine geheimnisvolle Katze verwandelt sich in eine schöne Frau und bringt das Leben eines überzeugten Junggesellen gehörig durcheinander.
„Ich wollte eine Katze, und keine Ehefrau!“
Der erfolglose Schriftsteller George flüchtet nach Paris, um Abstand von seinem alten Leben und seiner dominanten Ex-Geliebten zu gewinnen. Doch als sich eine zugelaufene Katze in eine wunderschöne Frau verwandelt, die behauptet, seit 5000 Jahren mit ihm verheiratet zu sein, ist es mit der ersehnten Ruhe vorbei. Eine romantische Komödie über Liebe, Eifersucht und die Frage, wie viel Freiheit eine Beziehung verträgt.
ausführliche Beschreibung
George Merlin ist ein junger Schriftsteller, der nach dem finanziellen Desaster seines letzten Romans die Flucht aus New York nach Paris ergriffen hat. David Huntley, Fremdenführer im Louvre, hat George in alter Freundschaft Asyl in seinem Dachatelier gewährt. Dort widmet sich der krisengeschüttelte Künstler leidenschaftlich der Malerei, anstatt zu schreiben. Das französische Exil soll ihm auch Gelegenheit geben, sich aus der Umklammerung der dominanten Linda – Verlegerin, Ex-Geliebte und Agentin in Personalunion – zu befreien. Nur die Gegenwart des schnurrenden Kätzchens Berenice, das David im Louvre zugelaufen war, ist für den geplagten Womanizer erträglich.
Dieser beiläufig ausgesprochene Wunsch wird wie durch Zauberhand erfüllt. George traut seinen Augen nicht, als plötzlich eine atemberaubend schöne, rassige Frau in spärlicher Bekleidung vor ihm steht. Die Katzenfrau entpuppt sich als erfahrene Seelenwanderin, die trotz ihres jugendlichen Aussehens bereits 5000 Jahre auf dem Buckel hat. Das bildschöne Mädchen ist eine verwunschene Pharaonenprinzessin, die einst vom Hohepriester persönlich in eine Katze verwandelt worden war, da sie die Teilnahme am Fest der Mondgötter verweigert hatte. Als Gipfel des Ungehorsams hatte sie den Kameltreiber, mit dem sie durchgebrannt war, geheiratet. Seit Jahrhunderten sucht sie nun in wechselnder Gestalt verzweifelt nach ihrem Ehemann, den sie nun in George zu erkennen glaubt.
Mehr und mehr ergreift das Katzenmädchen Besitz von George, der alles andere sein möchte als ein ehelich gebundener Kameltreiber. Der bekennende Junggeselle fühlt sich zwar geschmeichelt und weist die zärtlichen Spielchen mit den verwandelten Samtpfoten keineswegs zurück. Als aber plötzlich Linda in Paris auftaucht und ihren abtrünnigen Geliebten nachdrücklich an seine vertraglichen Pflichten mit dem Verlag erinnert, gerät er in argen Erklärungsnotstand. Berenice zeigt ihre Krallen und pocht auf ihren Ehevertrag.
George fühlt sich von den fauchenden Damen in die Enge getrieben. Als Linda mit einer Drohung verschwindet, verwünscht er im Zorn Berenice. Diese verschwindet so geheimnisvoll, wie sie gekommen war, und lässt George im Katzenjammer zurück. Da läutet es an der Tür. Draußen steht eine junge Sekretärin, die von Linda beordert wurde, um den Schriftsteller bei der Arbeit zu unterstützen. Bei genauerer Betrachtung ist das Mädchen Berenice wie aus dem Gesicht geschnitten. Als sie auch noch einen Schluck Milch verlangt, ist alles klar. Ägyptische Katzenmädchen sind eben hartnäckig. Miau!