Notizen zum Verhalten der Würmer

Einakter

Heinz Zechmann

Die drei Einakter („Das Vergnügen, ermordet zu werden“, „Notizen zum Verhalten der Würmer“, „Tanz der Wölfe“) subsumiert der Autor unter den Begriff „Variationen der Nächstenliebe“. Er fordert die Menschen auf, die Seele, den Körper, die Arbeit und die Kollegen zu lieben. Trotz des allumfassenden Liebesanspruches gibt es in keinem der Einakter ein Happy End, vielmehr Morde, die den Zuschauer dennoch zum Schmunzeln bringen.

Ein Liebespaar, ein Professor, der das Leben der Würmer erforscht und sich zu diesem Zwecke eine unterirdische Beobachtungsstation angelegt hat, und ein Schwammsucher werden in idyllischer Umgebung vom – vermeintlichen – Ausbruch eines Atomkrieges überrascht. Ein Kampf um des Professors Höhle – sie bietet nur einer Person Platz – beginnt.
1D 3H
1 Dek.
Einakter, Schauspiel
UA: Sept. 1968, Kleines Theater im Konzerthaus (Theater in der Josefstadt), Regie: Friedrich Kallina