Ein beklemmendes Stück über ein Kind, das an den Erwartungen und der Härte seiner Eltern zerbricht.
Monika lebt mit ihren Eltern in einem streng geregelten Familienalltag. Die Mutter versorgt den Haushalt und mahnt das Mädchen ständig, brav zu sein, zu lernen und in der Schule aufzupassen. Der Vater bleibt weitgehend distanziert und reagiert auf schlechte Leistungen und Ungehorsam mit Härte. Weil Monika schlechte Noten hat, darf sie nicht mit ihren Eltern spazieren gehen; als sie einmal ohne Erlaubnis mit anderen Kindern spielt, schlägt der Vater sie.
Im Laufe der acht Tage wächst der Druck auf das Kind. Monika bekommt einen Fünfer und später eine Strafarbeit, weil sie zu ihrer Lehrerin frech war. Zur Strafe muss sie am Sonntag allein zu Hause bleiben, während ihre Eltern wegfahren. Statt die Strafarbeit zu schreiben, zertrampelt sie ihre Schulhefte.
Als die Eltern zurückkehren und feststellen, dass Monika die Strafarbeit nicht gemacht hat, schlägt der Vater sie so heftig, dass sie zusammenbricht. Doch selbst als das Mädchen nicht mehr stehen kann, droht er ihr mit weiteren Schlägen. Die Eltern zögern, einen Arzt zu holen – aus Angst, dieser könnte erkennen, was geschehen ist. Mit der Ausrede, Monika könne „hingefallen sein“, endet das Stück im Dunkeln.