Andreas Hofer

Cornelius Schnauber

Andreas Hofer kämpft für die Freiheit Tirols – und bezahlt seinen unbeugsamen Widerstand gegen Napoleon mit dem Leben.
Tirol 1809: Andreas Hofer, Sandwirt, Abgeordneter und strenggläubiger Katholik, widersetzt sich der bayerischen und französischen Herrschaft. Für ihn bedeutet Freiheit vor allem, Tirols Unabhängigkeit, seine alten Gesetze, Traditionen und den Einfluss der katholischen Kirche zu bewahren – selbst wenn die neuen französischen Gesetze manchen Fortschritt versprechen. Damit gerät er auch mit Freunden und seiner Familie immer wieder in Diskussionen.

Hofer führt die Tiroler in den Aufstand gegen Bayern und Napoleon und erringt zunächst militärische Erfolge. Als Österreich jedoch erneut Napoleon unterliegt und Tirol von französischen, bayerischen und italienischen Truppen besetzt wird, muss Hofer mit seiner Frau Anna und einigen Getreuen in eine Berghütte fliehen. Auf seine Ergreifung werden 15.000 Gulden ausgesetzt.

Schließlich verrät Franz Raffl aus Geldgier Hofers Versteck. Italienische Soldaten nehmen Hofer gefangen und bringen ihn nach Mantua. Im Bewusstsein seines bevorstehenden Todes bittet er darum, bei seiner Hinrichtung direkt ins Herz getroffen zu werden, und bekennt sich ein letztes Mal zur „Freiheit und Unabhängigkeit selbst der kleinsten Provinzen“.