Beethoven und seine Wirtin

Eine heitere Tragödie in drei Akte

Cornelius Schnauber

Beethovens Wirtin will den eigenwilligen Komponisten aus seiner Welt der Musik ins wirkliche Leben zurückholen.
Wien 1805: Ludwig van Beethoven zieht sich wegen seines zunehmenden Gehörleidens immer stärker aus der Gesellschaft zurück und flüchtet sich in seine Musik. Bei seiner lebenslustigen Wirtin Irmgard Gertrude Galgenhuber möchte er ungestört komponieren – doch die hat andere Pläne: Sie will den eigenwilligen und ungepflegten Komponisten ins „Hier und Jetzt“ zurückholen und am liebsten gleich heiraten.

Zwischen den beiden entwickelt sich ein turbulentes Wechselspiel aus Streit, gegenseitiger Anziehung und wachsendem Verständnis. Während Beethoven an seiner „Appassionata“ und anderen Werken arbeitet, versucht Irmgard Gertrude, ihn für das alltägliche Leben, die Liebe und schließlich auch für sich selbst zu gewinnen. Tatsächlich kommen sich die beiden körperlich und menschlich näher.

Doch Beethoven macht ihr klar, dass er sich dauerhaft an keine Frau binden kann: Seine eigentliche Leidenschaft bleibt die Musik. Irmgard Gertrude akzeptiert schließlich einen Kompromiss – sie vertreibt ihm seine Einsamkeit, ohne ihn von seiner Kunst abzubringen.