Mann und Meyer oder Der Serviettendichter

Cornelius Schnauber

Adam und Eva treffen sich im Restaurant – und aus einem Streit über Männer und Frauen wird unverhofft Liebe.
Der einsame Dichter Adam Mann sitzt in einem italienischen Restaurant, trinkt Rotwein und schreibt seine Gedichte auf Servietten. Dort begegnet er der deutlich jüngeren Eva Meyer, die nach mehreren enttäuschenden Beziehungen von Männern vorerst genug hat. Ausgerechnet Adam, der seinerseits über Frauen und seine Einsamkeit klagt, weckt ihre Neugier.

Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich ein spielerischer Geschlechterkampf. Adam und Eva diskutieren über Liebe, Treue, Sex und die gegenseitigen Erwartungen von Männern und Frauen und liefern sich auf Anregung der Kellnerin einen halb gespielten, halb ernst gemeinten Streit. Dabei wächst trotz aller Provokationen die gegenseitige Anziehung.

Schließlich gesteht Eva, dass sie Adam mag und sich möglicherweise schon wieder zu schnell verliebt hat. Der Apfel, den die Kellnerin ihr gegeben hat, wird zum augenzwinkernden Symbol ihrer Annäherung – und trotz Adams reichlichen Weinkonsums brechen die beiden gemeinsam zu einem Spaziergang in den Park auf.