Gericht in Mantua

Nach einer Idee von Franz Massareck

Franz Massarek / Georg Fraser

Ein junger Anwalt kämpft im besetzten Mantua gegen ein längst beschlossenes Todesurteil über Andreas Hofer.
Mantua, Februar 1810: Der junge jüdische Rechtsanwalt Jacopo Basevi übernimmt die Verteidigung des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, der von den französischen Besatzern vor ein Kriegsgericht gestellt wird. Basevi weiß, dass das Verfahren politisch entschieden ist und Hofer kaum eine Chance hat, versucht aber dennoch, mit juristischen Mitteln gegen die Willkür der Machthaber anzukämpfen.

Während des Prozesses begegnen sich zwei sehr unterschiedliche Männer: der gläubige, bodenständige Hofer und der aufgeklärte, skeptische Basevi. Zwischen ihnen entwickelt sich trotz ihrer Gegensätze gegenseitiger Respekt. Basevi kann Hofers Verurteilung zum Tod nicht verhindern und begleitet ihn in seinen letzten Stunden.

Auch Basevis privates Leben gerät in Bewegung. Seine Beziehung zu Giuditta Franchetti wird durch seine kompromisslose Haltung und seinen Einsatz für Hofer auf die Probe gestellt. Nach Hofers Hinrichtung erkennt Giuditta jedoch, was Basevis Kampf für Recht und Menschlichkeit bedeutet, und entscheidet sich für ihn.