Ein junger Mitläufer wird zum Widerstandskämpfer – doch mit dem Ende des NS-Regimes ist die Vergangenheit noch lange nicht bewältigt.
Zwischen 1942 und 1945 versieht der junge Bahnbeamte Peter Kerstner seinen Dienst auf einer kleinen Station in der „Ostmark“. Sein Vater, der Bahnhofsvorstand, hat sich mit dem NS-Regime arrangiert, während Peters Verlobte Anna überzeugte Nationalsozialistin ist und von ihm bedingungslose Linientreue verlangt.
Peter beginnt jedoch zunehmend an der Propaganda und am Regime zu zweifeln. Die Begegnung mit dem Oberkircher, einem kriegsversehrten ehemaligen Soldaten, wird zum Wendepunkt: Er berichtet Peter von den Verbrechen, die er im Osten selbst miterlebt hat, und offenbart ihm schließlich, dass er einer Widerstandsgruppe angehört. Peter schließt sich dem Widerstand an und beteiligt sich daran, Transporte zu sabotieren und Informationen weiterzugeben. Damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in höchste Gefahr.
Als die Gestapo und die SS Verdacht schöpfen, wird das Netz immer enger. Oberkircher wird gefasst und hingerichtet, Peter verhaftet und Anna gerät ebenfalls ins Visier. Doch Peter überlebt. Nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes kehrt er zu Anna und seinem Vater zurück und hofft auf einen politischen und persönlichen Neuanfang.