In den Wirren der Französischen Revolution kämpfen die Bewohner eines kleinen Ortes um Glauben, Menschlichkeit und die Freiheit, nicht selbst zu Tätern zu werden.
Frankreich 1794: In einem kleinen Marktflecken versucht Bürgermeister und Pächter Marcel Dodart, seine Gemeinde vor den Auswüchsen der Revolution zu schützen. Obwohl Religion und Kirche verfolgt werden, duldet er heimlich, dass seine Tochter Bernadotte gemeinsam mit dem jungen Vikar Antoine Millet Kinder im katholischen Glauben unterrichtet und Gottesdienste vorbereitet. Auch Pfarrer Pluvier hält trotz aller Verbote an seinem Glauben fest.
Als der fanatische Kommissar Penet in den Ort kommt, beginnt er systematisch nach Gegnern der Revolution zu suchen. Antoine widersetzt sich ihm offen und verteidigt seinen Glauben, während Bernadotte wegen ihres Religionsunterrichts vor das Revolutionstribunal gestellt werden soll. Penet versucht sie zur Unterschrift unter ein Schuldbekenntnis zu zwingen, doch sie weigert sich.
Während die Verhaftung und Deportation der Geistlichen und ihrer Unterstützer vorbereitet wird, trifft die Nachricht vom Sturz Robespierres ein. Penet verliert schlagartig seine Macht und wird selbst zum Gefangenen. Doch die Befreiung führt nicht zu einem einfachen Happy End: Die Menge, die zuvor den Terror ertragen musste, verlangt nun nach Rache und will Penet hängen. Dodart, Antoine und die anderen müssen verhindern, dass die Opfer selbst zu Tätern werden.
Am Ende bleibt die Hoffnung auf einen Neubeginn nach der Schreckensherrschaft – verbunden mit der Erkenntnis, dass Freiheit nur bestehen kann, wenn sie nicht erneut in Gewalt und Vergeltung umschlägt.