Schäm dich, Brigitta

(Bubus)
Lustspiel in drei Akten

Gábor von Vaszary

Ein Liebesbrief bringt eine ganze Familie aus dem Gleichgewicht.
Die vierzehnjährige Klärchen sorgt in der Schule für Aufregung: Ihr Lehrer Professor Stieglitz hat bei ihr einen höchst verfänglichen Liebesbrief gefunden. Klärchen hat ihn allerdings nicht selbst geschrieben, sondern zu Hause entdeckt und nur zum Herzeigen mitgenommen. Als der Brief in die Hände ihrer Mutter Lili gerät, hält diese ihn prompt für den Beweis, dass ihr Mann Felix sie betrügt. Felix beteuert seine Unschuld und behauptet, der Brief gehöre seinem Freund Paul Fellmayer.

Nun beginnt eine turbulente Kette aus Ausreden, falschen Bräuten und immer neuen Lügen. Felix und Paul versuchen verzweifelt, ihre Frauen von Felix’ Unschuld zu überzeugen, und machen damit alles nur schlimmer. Erst Klärchen bringt die Wahrheit ans Licht: Der Liebesbrief stammt aus einem Bündel alter Briefe ihrer Mutter – und wurde im Jahr 1902 an deren Vater geschrieben. Verfasserin und geheimnisvolle „Bubus“ war ausgerechnet die gestrenge Großmutter.
8D 6H
Komödie
UA: November 1938, Andrássy Színház, Budapest; Regie: János Vaszary.