Roman & Julia: eine KI-Lovestory
Sie sehnen sich nach der Liebe? Nach der Liebe, die ausgestorbene Schmetterlinge wieder zum Leben erweckt? Dann buchen Sie Ihren Aufenthalt im Hotel Love.“
Die Männerpartei ist an der Macht. Frauenrechte werden über Nacht abgeschafft. Propagiert wird die „neue Familie“, bestehend aus einem Mann, einer Roboterfrau und einem künstlich produzierten (menschlichen) Sohn. Der Reality-Star Roman ist besessen von seiner Ex-Freundin Julia und erschafft sich eine Androidin nach Julias Vorbild – perfekt aussehend, gehorsam, dazu programmiert, Roman glücklich zu machen. Anfangs fasziniert, aber zunehmend genervt, erkennt Roman, dass auch die perfekte Julia nie die echte sein wird. Die Androidin versucht herauszufinden, was Roman unter Liebe versteht, und beginnt – in bester Absicht – Romans Verhalten zu spiegeln. Wird Roman jemals glücklich sein?
Mit „Hotel Love“ hat Petra Piuk ein beklemmendes Zukunftsszenario erschaffen, in dem Männer und KI die Welt regieren. Ein schonungsloser, bitterböser und dabei höchst unterhaltsamer Roman.
Sie ist sozusagen zur Spezialistin des gegenwärtigen Antiromans avanciert … Piuk gelingt mit ihrem Roman eine schonungslose und gleichermaßen humorvolle Warnung an die gegenwärtige Gesellschaft.
Julia Brader, Tiroler Tageszeitung
Piuks einziger Fehler: Dass dieser Roman tatsächlich KI-generiert ist, glaubt niemand. Dafür ist er viel zu eigensinnig und klug. Echte Literatur eben.
Veronika Schuchter, Die Furche
Mit Hotel Love entwirft Petra Piuk ein Zukunftsszenario, das scharfzüngig, witzig und gleichzeitig geschickt die Absurditäten unserer Zeit spiegelt: Männer an der Macht, Frauenrechte passé, die „neue Familie“ aus Mann, Roboterfrau und künstlichem Kind. Eine Satire mit genau der richtigen Portion schwarzen Humors, die überrascht, unterhält und trotzdem zum Nachdenken bringt.
Laura Altenhofer, WIENERIN
In ihrem vierten Roman Hotel Love zeigt Petra Piuk gekonnt, wie sich feministische Gesellschaftskritik in eine schwarz-humorige Dystopie verpacken lässt und das Ergebnis auch noch köstliche Unterhaltung garantiert.
Daniela Fürst, Literaturhaus Wien Magazin