Das Gemeindekind

Marie von Ebner-Eschenbach

In einem Dorf im Jahr 1860: Ein Zuwanderer hat den Pfarrer erschlagen und die Kirche ausgeraubt. Die Gemeinde muss sich unwillig um die Kinder des Kriminellen kümmern. Der junge Pavel scheint zunächst alle Vorurteile, die die Dorfgemeinschaft gegen ihn hat, zu bestätigen: er schwänzt Schule und lässt sich zum Stehlen überreden, sein Abrutschen scheint vorgezeichnet. Doch Pavel beginnt zu kämpfen…

Gegen Vorurteile, angestaubte und betuliche Lesebuchlektüre zu sein, hat auch das Werk von Marie von Ebner-Eschenbach, der berühmtesten österreichische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts, immer noch zu kämpfen. Dass diese Vertreterin des Bürgerlichen Realismus da gewaltig unterschätzt wird und gerade „Das Gemeindekind“ scharfe und ironische Gesellschaftskritik mit einer gehörigen Portion Humor bietet, will das Theater SPIELRAUM mit seiner Dramatisierung zeigen.
"DAS GEMEINDEKIND in überzeugender, kompakter, berührender Version. ... engagiertes Ensemble ... sehenswerte Produktion ..."
Der Kurier, Heinz Wagner
Neben dem fulminanten spielerischen Einsatz, der aufzeigt, was am Theater alles mit einem tollen Ensemble möglich ist, ist es vor allem die bewegende Geschichte, die zwischen Komik und Tragik kaum zu überbieten ist, die fesselt. Ein Theaterabend wie aus einem Bilderbuch.
European Cultural News, Michaela Preiner
3D 2H
Mehrfachbesetzungen
Schauspiel
UA: 04.11.2019, Theater Spielraum
Bearbeitung: Nicole Metzger

Credits

Bühnenfassung nach dem gleichnamigen Roman von Marie von Ebner-Eschenbach